Der Repetitionstheodolit

Quelle des Fotos: Bautsch – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58109013

Der Theodolit (Herkunft von arabisch „al idhâdah“: „Zeige-/Teilkreis“, englisch „alhidade“) ist ein Winkelmess­instrument. Es wird in der klassischen Geodäsie (Vermessungskunde) zur Messung von Horizontalrichtungen und Zenit- oder Vertikalwinkeln eingesetzt. Hierzu wird er mittels eines Stativs über einem Punkt lotrecht aufgestellt. Eine Sonderbauform ist der Hängetheodolit, der vornehmlich im Bergbau eingesetzt wird.

Ein Theodolit besteht im Wesentlichen aus einem Unterbau zum Zentrieren, einem Zielfernrohr, einem Vertikal- und einem Horizontal-Teilkreis und mehreren Libellen. Letztere dienen zur lotrechten Ausrichtung des Gerätes (Horizontierung).